FDP will mit Bildung und Kooperation auf die Herausforderungen der Zuwanderung reagieren

Pressemitteilungen | 18. September 2012

Auf die osteuropäische Zuwanderung in einigen Stadtteilen will die FDP Mannheim mit Bildungsangeboten und erhöhter Bildungsqualität reagieren.

So erklärt der FDP Kreisvorsitzende und Bezirksbeirat für die Schwetzingerstadt/Oststadt Florian Kußmann: „Wenn wir die Probleme in Folge der großen Zuwanderung meist osteuropäischer Sinti und Roma lösen wollen, müssen wir auch auf Bildung setzen. Es ist wünschenswert, gezielt in den betroffenen Stadtteilen die bereits gesteigerte Qualität der Bildungsangebote noch weiter zu erhöhen. Die Stadt hat die Möglichkeit, treffsicher das Betreuungsverhältnis in der vorschulischen Bildung zu verbessern. Unabdingbar ist es, dort die Sprachförderung zu optimieren, sozialpsychologische Elterngespräche zu intensivieren und das Vertrauen in die staatlichen Institutionen zu stärken. Dieses Vertrauen ist in den entsprechenden Gruppen meist schwach ausgeprägt, hier müssen wir ansetzen.“ ist sich Kußmann sicher.


Viele Ansatzstellen für komplexe Probleme

In einer erweiterten Arbeitsgruppe könnten sich nach Vorschlag der FDP-Mannheim die Behörden auch der Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt annehmen. „Hier muss der florierende Tagelohn-Sektor in angemeldete und reguläre Beschäftigung überführt werden. Dabei gehört auch das Land mit ins Boot.“  erklärt der FDP-Politiker Florian Kußmann und gibt zu denken: „Das Problem ist sehr vielseitig. Und weil es so viele Facetten hat, können einfache Rezepte keine Antwort liefern. Weder eine Polizeipräsenz wie im Stuttgarter Schlosspark, noch ein Heer aus Sozialpädagogen und Streetworkern wird diese Problematik allein in den Griff bekommen. Es gilt für die staatlichen Stellen und die freien Träger zu kooperieren. Jugendamt, Stadtverwaltung, Polizei, Schulen, Kirchen, Stadtgesellschaft und Politik müssen intensiv zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen. Im übrigen besteht für alle Kinder auch Schulpflicht. Hier bedarf es eines sensiblen Vorgehens von Seiten der Behörden. Bildung muss als Privileg vermittelt werden.“ betont der FDP-Kreisvorsitzende Kußmann abschließend.

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