BUGA-Bewerbung mit großen Herausforderungen

Aktuelles, Pressemitteilungen | 11. März 2013

FDP-Fraktion fordert von Verwaltung intensive Prüfung von Verkehrsalternativen

Mit der Übergabe der Bewerbungsschrift zur Bundesgartenschau (BUGA) erinnert die FDP-Fraktion an die noch ungelöste Verkehrsproblematik. Der Knackpunkt für die Liberalen ist und bleibt die Straße „Am Aubuckel“, die nach aktueller Planung immer noch mitten durch das zukünftige Veranstaltungsgelände verläuft. Nach dem Willen der Liberalen sollten jegliche Planungen zur BUGA ohne die Aubuckel-Straße weitergeführt werden. Die FDP-Fraktion wollte deshalb bei der Abstimmung über die BUGA-Bewerbung die Verwaltungsvorlage entsprechend ändern. Der Änderungsantrag wurde jedoch im Gemeinderat abgelehnt. Zusätzlich hat die FDP-Fraktion zwei Alternativrouten zur Prüfung vorgeschlagen und fordert von der Verwaltung nun eine intensive Prüfung.

Die FDP-Stadträte Birgit Sandner-Schmitt, Volker Beisel und Dr. Birgit Reinemund MdB schlagen zwei Verkehrsalternativen zur Prüfung vor

Die FDP-Stadträte Birgit Sandner-Schmitt, Volker Beisel und Dr. Birgit Reinemund MdB schlagen zwei Verkehrsalternativen zur Prüfung vor

LKW-Straße weiterhin mitten durch die Gartenschau

Laut Aussage der Verwaltung ist die Straße am „Am Aubuckel“ überdurchschnittlich stark von LKW-Verkehr belastet. „Eine Straße quer durch die Bundesgartenschau ist für uns unvorstellbar. Die Aubuckel-Straße muss weg und unsere vorgeschlagenen Verkehrsalternativen sollten nun intensiv geprüft werden“, so der FDP-Fraktionschef Volker Beisel. Die FDP schlägt zum einen den Durchstich in Höhe der unteren Dudenstraße zur Prüfung vor, wo beidseitig des Bahndamms Parkplätze genügend Raum bieten. Zum anderen soll geprüft werden, ob die Mannheimer Straße mit der Käfertalerstraße verbunden werden könnte.

Abstimmung zur BUGA war Offenbarungseid

So wenig Au wie notwendig, um der BUGA zum Erfolg zu verhelfen. Foto: Kay Sommer

So wenig Au wie notwendig, um der BUGA zum Erfolg zu verhelfen. Foto: Kay Sommer

Die Liberalen wollten beim Beschluss zur BUGA zudem den Schutz der Au sowie die maximale Ausdehnung des geplanten naturnahen Augewässers im Beschlusstext eindeutiger festschreiben. Dabei gilt für die FDP, so wenig Au wie notwendig, um der BUGA zum wirtschaftlichen Erfolg zu verhelfen. Die umfangreichen FDP-Änderungsanträge fanden jedoch im Gemeinderat ebenfalls keine Mehrheit. „Es ist schon erstaunlich, wenn sich die Kollegen vor Ort für den Schutz der Au aussprechen, aber ihre Zustimmung im Gemeinderat zu konkreten Änderungsanträgen zum weiteren Schutz der Au versagen“, so Stadträtin Birgit Sandner-Schmitt.

Hier finden Sie den Antrag für die Verkehrsalternative „Dudenstraße“: http://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=206917

Hier finden Sie den Antrag für die Verkehrsalternative „Mannheimer Straße“: http://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=206916

 

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