Offizierssiedlung sofort entwickeln – FDP-Fraktion fordert Bebauungsplanverfahren

Aktuelles, Pressemitteilungen | 9. Juli 2013

Die Offizierssiedlung ist Teil der Kaserne „Benjamin-Franklin-Village“ und aufgrund ihrer parkartigen Umgebung eine Besonderheit unter den Konversionsgeländen im Stadtgebiet Mannheim. Die FDP-Fraktion ist gegen den Ankauf des Geländes durch die Stadt und setzt sich vielmehr für eine sofortige Entwicklung ein. Dabei soll der Baumbestand besonders geschützt werden.

Die FDP-Fraktion vor Ort in der Offizierssiedlung (v.l.n.r.): Volker Beisel, Dr. Elke Wormer, Dr. Birgit Reinemund MdB und Birgit Sandner-Schmitt

Die FDP-Fraktion vor Ort in der Offizierssiedlung (v.l.n.r.): Volker Beisel, Dr. Elke Wormer, Dr. Birgit Reinemund MdB und Birgit Sandner-Schmitt

Die Fläche ist Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). Die Planungshoheit liegt jedoch bei der Kommune. Die Stadt muss also die planrechtlichen Voraussetzungen schaffen, bevor die BIMA mit der Vermarktung beginnen kann. „Aus Sicht der FDP-Fraktion muss die Stadt das Gelände weder kaufen, noch die Immobilien zurückbauen. Die zukünftigen Hausbesitzer können sehr gut selbst entscheiden, was, wie und wann umgebaut werden soll“, betont die Konversionsexpertin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Elke Wormer.

„Im Bebauungsplanverfahren muss detailliert festgeschrieben werden, dass der parkähnliche Charakter auch nach der Parzellierung der Grundstücke erhalten bleibt“, so FDP-Fraktionschef Volker Beisel. Ebenso müsse der Baumbestand weitestgehend geschützt und großzügige Gemeinschaftsflächen ausgewiesen werden.

Mangel an attraktiven Grundstücken

Die Liberalen weisen darauf hin, dass Mannheim einen eklatanten Mangel an hochwertigen und attraktiven Grundstücken hat.

Die Offizierssiedlung hat einen besonders schützenswerten Baumbestand

Die Offizierssiedlung hat einen besonders schützenswerten Baumbestand

„Wenn Fach- und Führungskräfte in unserer Stadt keinen attraktiven Wohnraum finden, dann wirkt sich das zunehmend negativ auf die hier ansässigen Wirtschafts- und Industrieunternehmen aus, denn im Wettbewerb um Fachkräfte zählt auch das Angebot auf dem Wohnungsmarkt. Im Fall der Offizierssiedlung können die vorhandenen Häuser mit dem gewachsenen Baumbestand – wenn gewünscht – sofort bezogen oder nach den eigenen Vorstellungen umgebaut werden und dies in einem vernünftigen Preissegment“, so die wirtschaftspolitische Sprecherin und Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Reinemund.

Die Offizierssiedlung hat eine Fläche von 13 Hektar und umfasst insgesamt 104 Wohneinheiten bestehend aus 92 Doppelhaushälften, 11 freistehenden Einzelhäusern und einer Generalsvilla. Das Gelände ist über die „Wasserwerkstraße“ erschlossen. Ebenso ist der Zugang über „Alter Postweg“ möglich.

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