FDP will sich stärker vernetzen 

Aus der Presse | 28. August 2013

Neckarau: Mitgliederversammlung des Ortsverbandes mit Wahlen / Dr. Birgit Reinemund berichtet von ihren Zielen

 

Der FDP-Ortsverband Lindenhof-Almenhof-Neckarau verstärkt künftig seine Vernetzung in den Stadtteilen, vor allem mit den lokalen Vereinen. Das kündigte Vorsitzender David Hergesell bei der Mitgliederversammlung in der Cornelienhof-Galerie an. Im Rückblick auf seine vergangene zweijährige Amtsperiode erwähnte er die Mitwirkung beim Neckarauer Stadtteilfest und dem Lanz-Park-Fest auf dem Lindenhof. Zudem kündigte er einen Antrag auf Mitgliedschaft des Ortsverbandes in der Interessengemeinschaft (IG) Neckarauer Vereine an. Unter den Initiativen der FDP zählte Hergesell Sanierung des Niederbrückl-Platzes, Stärkung der Freiwilligen Feuerwehr an ihrem neuen Platz, Barrierefreiheit im Neckarauer Rathaus, Erhaltung des 48er Platzes und Zusammenarbeit mit der Bürger-Interessen-Gemeinschaft (BIG) Lindenhof beim Aufstellen der Informationstafeln für Touristen an der Anlegestelle an der Rheinpromenade auf.

Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende mit der Arbeit der Mitglieder in den Bezirksbeiräten Felix Glaser im Neckarauer Gremium und Wolf Engelen auf dem Lindenhof. An Themen habe es nicht gefehlt. So berichtete Glaser von der Schulstraße, die gerade saniert wird, und den großen Sorgen der Gewerbetreibenden, die darunter leiden, von der Wilhelm-Wundt-Schule, deren Gebäude Risse aufweise und saniert werden müsse, und von Grundschulbezirken, die neu gefasst werden müssten. Aus dem Bericht von Wolf Engelen ging hervor, dass sein Augenmerk dem Glückstein-Quartier gilt, genauso wie der Meerfeldstraße, die besser beleuchtet werden müsse, der fehlenden Toilette am Bellenkrabben und den Mülleimern im Waldpark, für die er Deckel fordert.

Die Amtszeit der Bezirksbeiräte neigt sich dem Ende zu, denn im Mai nächsten Jahres wird der Gemeinderat gewählt, danach werden auch erneut die Bezirksbeiräte in den Stadtteilen bestimmt. Im Vorfeld der Gemeinderatswahl will sich Hergesell für vordere Platzierungen von Ortsverbandsmitgliedern auf der Parteiliste einsetzen. Namen nannte er allerdings noch nicht. Die Zufriedenheit des Ortsverbandes mit ihrem Vorsitzenden spiegelte sich nicht nur in der einstimmigen Entlastung wider, sondern auch gleich in der einstimmigen Wiederwahl des 22-jährigen Studenten. Zu seinen gleichberechtigten Stellvertretern wurden die Studenten Nadine Meyer (24) sowie der Bruder des Vorsitzenden, Johannes Hergesell (23). Als Beisitzer wählten die Mitglieder Felix Glaser und Klaus Steiner. Mit am Tisch saß Dr. Birgit Reinemund. Die Bundestagsabgeordnete berichtete von ihrer Arbeit in Berlin. Sie kandidiere erneut bei der Wahl, damit sie sich unter anderem für eine Vereinfachung des Steuersystems, das Auslaufen des Solidaritätsbeitrags 2019 und bessere Durchlässigkeit bei der Bildung einsetzen könne.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 28.08.2013

Kommentare sind abgeschaltet