Dirk Niebel besucht Musikhochschule

Aktuelles, Pressemitteilungen | 20. September 2013

 

Ministerin gefährdet Internationalität von Baden-Württemberg

Seit Wochen stehen die Pläne der grünen Kultusministerin zur Streichung von rund 500 Studienplätzen an der Musikhochschule Mannheim in der Kritik. Das würde das Aus für den gesamten Bereich Klassik und Schulmusik bedeuten. Heute besuchte der Minister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel (FDP) in Begleitung der Mannheimer FDP-Bundestagsabgeordneten Birgit Reinemund die Hochschule in Mannheim. Neben diesem konzeptlosen Spar- und Streichkonzert, zeigt er sich auch besorgt um die internationale Ausbildung junger Menschen – gerade aus den Entwicklungsländern.

Minister Dirk NIebel und Dr. Birgit Reinemund MdB im Gespräch mit Prof. Meister von der Musikhochschule

Minister Dirk NIebel und Dr. Birgit Reinemund MdB im Gespräch mit Prof. Meister von der Musikhochschule

„Musik überwindet kulturelle Grenzen“, erklärt Minister Niebel nach seinem Besuch. „An der Musikhochschule Mannheim studieren ca. 25 % ausländische Studenten – ein beachtlicher Anteil aus Entwicklungsländern. Damit bieten wir vielen jungen Menschen aus aller Welt völlig neue Perspektiven und eröffnen Ihnen Chancen in ihrer Heimat und international. Wenn hier massiv gekürzt wird, dann trifft dies auch die Entwicklungszusammenarbeit mit vielen Ländern empfindlich“, gibt der FDP-Politiker zu bedenken. „Dies schadet auch der internationale Vernetzung Baden-Württembergs. Die jungen Musiker sind Botschafter unseres Landes in der Welt. Sie öffnen damit nicht nur die Türen an Konzertsälen, in der Kulturpolitik ihres Landes, sondern schaffen eine dauerhafte Verbindung zu unserer Kultur, unseren demokratischen Werten, unserem Ansehen in der Welt“, erklärt der liberale Minister. „Diese Kürzungspläne müssen vom Tisch“, erklärte die Mannheimer FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Reinemund und Dirk Niebel übereinstimmend. „Hier soll mit der Holzhammermethode gespart werden, ohne mit den Einrichtungen richtig gesprochen zu haben und ohne die Empfehlungen des Rechnungshofes zu beachten. Die Kultusministerin muss den breiten Protest der Bürgerinnen und Bürger und der Politik endlich zur Kenntnis nehmen“, fordert Dr. Reinemund die Rücknahme des bisherigen Konzeptes.

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