FDP fordert Durchstich am Busstopp

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Aus der Presse | 8. August 2014

v.l.n.r.: Florian Kußmann, Birgit Reinemund, Fabian Abt

v.l.n.r.: Florian Kußmann, Birgit Reinemund, Fabian Abt

Schwetzingerstadt: FDP drängt auf Lösungen

Auf Beschwerden der Bürger hin machten sich die FDP-Politiker Birgit Reinemund, Florian Kußmann und Fabian Abt ein Bild vom täglichen Durcheinander der verschiedenen Verkehrsarten rund um den Busbahnhof. Rund 1100 Busse, so erfuhren die Freien Demokraten, werden hier mittlerweile pro Woche abgefertigt. Dazu kommt der Taxibetrieb sowie der Auto- und Fahrradverkehr in Richtung Hauptbahnhof und Parkhaus. „Und dazwischen kämpfen sich die Fußgänger durch“, empfinden die Politiker das Tohuwabohu als „unhaltbaren Zustand für Anwohner und Reisende“. Seit Jahren werde über eine Verbindung zur Reichskanzler-Müller-Straße, den sogenannten Durchstich, diskutiert. Kußmann: „Jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden, und zwar schleunigst“, fordert der bisherige Bezirksbeirat Oststadt/Schwetzingerstadt und jetzige FDP-Kreisvorsitzende.

Stark beanspruchtes Gebiet

Stadträtin Reinemund bemängelt in einer Pressemitteilung die nicht mehr zum starken Verkehrsaufkommen passende Verkehrsführung: „Wer hätte gedacht, dass die Liberalisierung des Fernbusverkehrs eine solche Erfolgsgeschichte wird – ein großes Plus gerade für eine Universitätsstadt wie Mannheim“. Die Stadt habe vorausschauend geplant, als sie 2007 das großzügig ausgelegte Busterminal und Parkhaus am Bahnhof eröffnete. Es biete „vorbildliche Infrastruktur und Komfort für die Reisenden“. Das beanspruchte Areal zwischen Post und Bahnhof müsse nun dringend entlastet und attraktiver gestaltet werden.

 Der neu gewählte FDP-Bezirksbeirat Fabian Abt ergänzt: „Es kann nicht sein, dass es für die mit dem Bus ankommenden Menschen weder einen direkten Fußweg zum Bahnhof noch eine gesicherte Straßenquerung gibt. Hier muss eine Lösung her. Ich freue mich auf meine neue Aufgaben im Bezirksbeirat. Beim Postareal sehe ich dringenden Handlungsbedarf“. aph

© Mannheimer Morgen, Freitag, 08.08.2014

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