Diskussion über Asylpolitik – Flüchtlinge ja, Asylsuchende nein?

Am 14.8. berichtete der MM ausführlich über den von Anwohnern geäußerten großen Ärger um die Erstaufnahmestelle des Landes für Flüchtlinge  in der Industriestraße, in der ca 700 Asylberwerber leben. Ein Stadtrat wurde zitiert mit den Worten: „Die Nerven liegen blank“.  Die Menschen befürchteten, dass die Stadt aktuell wie bei der Zuwanderung aus Osteuropa alleingelassen würde.
Wer ein Flüchtling ist, ist u.a. in Art. 16 des Grundgesetzes definiert: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“ Die „Genfer Flüchtlingskonvention der UN“ von 1951 erweitert: Flüchtling ist, wer „aus begründeter Furcht vor Verfolgung aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität…nicht in seinem Staat lebt oder leben kann“.
Diese Definition schließt – in einer auch durch die geopolitischen Entwicklungen der letzten Jahre beförderten dramatischen Entwicklung –   Klimaflüchtlinge, sowie Elends- und Wirtschaftsflüchtlinge ebenfalls mit ein.
„Das Boot ist voll – Einwanderung in die Sozialsysteme stoppen“ forderten rechtsgerichtete Parteien vor Kurzem. Oder ist das Boot „nie zu voll“, wie ein linker Politiker in einem „Zeit“-Interview im September äußerte? Sind Flüchtlinge, die hier Asyl beantragen, für das Land und die Stadt Zumutung oder Herausforderung und Chance für eine offene Gesellschaft?

Diese und weitere spannende Fragen diskutiert die FDP Mannheim bei der Veranstalung „Bürger im Boot“, am Dienstag, 4.11.14, 19.00Uhr in der Gaststätte Uhland (Lange Rötterstr 10, Mannheim-Neckarstadt).

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