FDP-LiANe sucht dritten Weg für die Friedrichstrasse

„Es ist wichtig und richtig, dass wir uns mit der schlechten Verkehrssituation an der Friedrichstrasse beschäftigen“,erklärt der FDP Ortsvorsitzende David Hergesell auf die Forderung einer Testphase am Marktplatz Neckarau hin. Doch aus Sicht des Neckarauer Freidemokraten fehlt ein wesentlicher Aspekt bis jetzt in der Debatte. Hergesell weiter: „Die beiden vorgeschlagenen Varianten würden zu einer spürbaren Verknappung des sowieso schon prekären Parkplatzangebots führen. Das kann die Stadt weder den Anwohnern, noch dem örtlichen Handel zumuten.“ Schon jetzt ist die Parkplatzsuche eine nervenaufreibende Dauerbeschäftigung. Es wird auch außerhalb der Stoßzeiten völlig chaotisch und viel zu oft illegal geparkt. Eine weitere Verknappung des Parkangebots durch einen Verkehrsberuhigten Bereich, eine Fußgängerzone oder die Freigabe der Pfarrgasse kann daher aus Sicht der FDP keine Lösung sein.

Eine Vielzahl an Parkplätzen wie hier in der Pfarrgasse würden verschwinden

Eine Vielzahl an Parkplätzen wie hier in der Pfarrgasse würden verschwinden

2200 neue Abbieger erwartet

 

Die FDP-LiANe schlägt deshalb einen weiteren Test vor. „Wir wollen prüfen lassen, ob man die Friedrichstraße in Richtung Neckarauer Straße am Marktplatz zur Einbahnstraße machen kann. Die Pfarrgasse soll dabei jedoch als Einbahnstraße wie heute bestehen bleiben“, erklärt der FDP-Bezirksbeirat für Neckarau Felix Glaser: „So könnten wir den Verkehrsfluss verbessern ohne das Parkangebot zu verknappen“, ist sich der FDP-Lokalpolitiker Felix Glaser sicher. Wichtig für diese Variante ist aus Sicht des FDP Ortsverbands Lindenhof-Almenhof-Neckarau die Simulation für die Kreuzung Rheingoldstraße/Pfarrgasse. Laut Verkehrszählung aus dem Jahr 2013 wären dort ungefähr 2200 neue Abbieger in die Pfarrgasse zu erwarten. Hier muss eine Bewertung durch die städtischen Experten und ein Praxistest Klarheit schaffen.

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