Freie Demokraten stellen keinen eigenen OB-Kandidaten – Unterstützung eines anderen Kandidaten möglich

Auf der jüngsten Sitzung des Kreisvorstandes beschlossen die Mannheimer Freidemokraten, dass kein FDP-Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl antreten wird. „Wir legen jetzt unser Hauptaugenmerk auf die Landtagswahl 2016, bei der es um die Zukunft des ganzen Landes geht“, betont der Kreisvorsitzende Florian Kußmann. Die Mannheimer FDP will sich allerdings noch nicht festlegen, ob sie einen anderen Kandidaten unterstützt. „Es ist durchaus möglich, dass unsere Mitglieder auf der Versammlung im April beschließen, einen Kandidaten zu unterstützen, der kein FDP-Parteibuch hat. Dazu ist es natürlich wichtig, dass der Kandidat wesentliche Themen der FDP vertritt“, so Kußmann weiter.

FDP-Themen als wichtige Voraussetzung

„Dazu gehören neben unserer BUGA-kritischen Position eine solide Haushaltsführung mit fairen Steuern – also auch ein Eintreten für die Senkung der Gewerbesteuer. Eine Verkehrspolitik, die alle Verkehrsteilnehmer gleich behandelt und sinnvolle Investitionen statt unnötiger Prestigeprojekte fördert. Und nicht zuletzt bedarf es der starken Unterstützung unserer hauptberuflichen und ehrenamtlichen Rettungskräfte und Feuerwehrleute in allen Lebens- und Berufslagen“, erklärt Florian Kußmann die FDP-Positionen. Nur unter diesen Bedingungen könnten die FDP-Mitglieder einem OB-Kandidaten ihre Unterstützung zusagen – das schließt automatisch aus, dass der amtierende OB die Unterstützung der Freien Demokraten erhält.

Eine Antwort to “Freie Demokraten stellen keinen eigenen OB-Kandidaten – Unterstützung eines anderen Kandidaten möglich”

  1. Mathias Wagener sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ihren kommunalpolitischen Aussagen kann ich zustimmen. Wie Sie wissen, bin ich Buga-Gegner von anfang an. Ich halte das ganze Format „Buga“ für überholt. In anderen Städten findet der Karampf kaum noch Zustimmung unter den Kommunalpolitikern. Ihren Schlußsatz kann ich nur unterstreichen. mit Kurz geht gar nichts mehr.
    Rosenberger oder Probst bleibt damit übrig. Die Freien Wähler vertreten in Sachen Buga eine entschiedenere Haltung.

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