FDP Mannheim diskutierte Hochschulbildungspolitik

Der FDP-Kreisvorsitzende Florian Kußmann

Der FDP-Kreisvorsitzende Florian Kußmann

Beste Hochschulbildung für unser Land – liberale Positionen für eine zukunftsfähige akademische Bidlung“. Unter diesem Thema diskutierten interessierte Bürger im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe des FDP-Kreisverbandes Mannheim „Bürger im Boot“  mit einem hochkarätig besetztem Podium aktuelle Fragen der Hochschulpolitik und Hochschulbildung. Harald Paulsen, stellvertretender Fraktionsgeschäftsführer der FDP/DVP Baden-Württemberg, zeigte an konkreten Beispielen, dass die Hochschulfinanzierung der Landesregierung wenig duchdacht sei und keine überzeugenden innovativen Ideen zur Hochschulfinanzierung vorlägen. Inwieweit die Universitäten und Hochschulen nun tatsächlich freier und handlungsfähiger würden – wie von der Landesregierung postuliert – bliebe dabei aber offen.  Dr. Detlef Buchholz, Sprecher Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung, betonte nachdrücklich, dass Hochschulbildung auch Persönlichkeitsbildung sein müsse und dass jede Hochschulbildung Verantwortung für eine „gebildete Gesellschaft“ trage.  Mark Dornbach, Landesvorsitzender der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, argumentierte überzeugend für ein elternunabhängiges BaFöG, das den Studierenden mehr eigenen Gestaltungsspielraum und Unabhängigkeit  gewähre. Viel Zustimmung erhielt er zu seinen kritischen Überlelgungen, dass im Zuge des Bolognaprozesses und der damit verbundenen starken Ausweitung der Studienfächer  und der gestiegenen Zahl der Studierenden gleichzeitig die Studierfähigkeit darunter leide. Der FDP Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Florian Kußmann betonte: „Es ist klar, dass wir eine andere Landesregierung brauchen. Nur so können wir die Bildungspolitik vom Kopf auf die Füße stellen. Das sind wir allen Beteiligten im Bildungswesen schuldig.“

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