Experten diskutieren mit Freidemokraten über Güterverkehr in Mannheim

v.l.n.r.: Birgit Sandner-Schmitt, Gunther Mair, Jörg Diehl, Stefan Tritschler, Florian Kußmann

v.l.n.r.: Birgit Sandner-Schmitt, Gunther Mair, Jörg Diehl, Stefan Tritschler, Florian Kußmann

Bei der jüngsten Veranstaltung in der FDP-Reihe „Bürger im Boot“ diskutierten Gunther Mair von der Bürgerinitiative Gesundheit statt Bahnlärm in Mannheim (GESBIM), Stefan Tritschler vom Verkehrswissenschaftlichen Institut Stuttgart sowie die beiden FDP Landtagskandidaten Birgit Sandner-Schmitt (Nord) und Florian Kußmann (Süd) im Gemeindesaal von St. Hildegart in Mannheim-Käfertal. Nach der Anmoderation von Jörg Diehl berichteten zuerst Mair und Tritschler aus ihren Fachgebieten. Mair betonte wie wichtig eine gemeinsame Linie der politischen Kräfte in Mannheim ist um effektiv gegenüber der Bahn aufzutreten. Besonders in Folge des verstärkten Güterverkehrs im Rahmen der Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim ist dieses gemeinsame Vorgehen ein erklärtes Ziel der Bürgerinitiative. Tritschler beleuchtete unter Anderem an Beispielen in Baden-Württemberg wie andere Regionen erfolgreich Lärmschutzmaßnahmen wie Tunnel- oder Troglösungen an Neubaustrecken erstritten haben.

Prüfung aller Varianten gefordert

Beide freidemokratischen Landtagskandidaten forderten eine Prüfung aller möglichen Varianten – wie es auch schon die FDP im Gemeinderat in einem Antrag formuliert hat. Kußmann äußerte zusätzlich auch noch Sympathien für unterirdische Lösungen: „Ich glaube, dass nach jetzigem Stand eine Trog- oder Tunnelösung für Mannheim geeignet sein könnte“, so Kußmann. Seine Kandidatenkollegin Sandner-Schmitt – die auch Bezirksbeirätin in Feudenheim ist – betonte: „Gerade für die Gesundheit der Mannheimer Bevölkerung sind groß angelegte Lärmschutzmaßnahmen enorm wichtig. Durch die steigende Zahl der Züge an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet werden bauliche Maßnahmen zur Lärmvorsorge oder Lärmsanierung (z.B. neue Fenster) – wie aktuell von der Bahn vorgeschlagen – einfach nicht ausreichen.“Die FDP Mannheim bedankt sich herzlich bei den tollen Referenten, die für viele Interessierte sogar nach der Diskussion noch für längere Gespräche zur Verfügung standen.

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