FDP-Landtagsabgeordneter Dr. Friedrich Bullinger besucht die Kreisjägervereinigung Mannheim

Friedrich Bullinger MdL, Birgit Sandner-Schmitt (Kandidatin Mannheim-Nord), Florian Kußmann (Kandidat Mannheim-Süd), Andrea Reister (Kandidatin Weinheim), Karl Balmert, Hendrik Tzschaschel (Kandidat Schwetzingen) und Ralph Steffen

Friedrich Bullinger MdL, Birgit Sandner-Schmitt (Kandidatin Mannheim-Nord), Florian Kußmann (Kandidat Mannheim-Süd), Andrea Reister (Kandidatin Weinheim), Karl Balmert, Hendrik Tzschaschel (Kandidat Schwetzingen) und Ralph Steffen

Vor kurzem traf sich der jagdpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg Dr. Friedrich Bullinger mit Ralph Steffen und Karl Balmert als Vertreter der Kreisjägervereinigung Mannheim. Der Abgeordnete Dr. Friedrich Bullinger wurde begleitet von Vertretern der Freien Demokraten Mannheim. Unter Anderem waren Birgit Sandner-Schmitt und Florian Kußmann, die beiden Landtagskandidaten in Mannheim, dabei. Kreisjägermeister Karl Balmert und Ralph Steffen als Leiter der Jagdschule Rhein-Neckar äußerten bei dem Treffen ihre Bedenken bei der Verwendung von bleifreier Munition: „Wir haben nichts für den Tierschutz gewonnen, wenn wir Rehe oder Füchse durch schlechtere Munition länger leiden lassen müssen. Ich würde mir wünschen, dass man den Jägern wieder zutraut, selbst zu entscheiden, wie sie ihre meist ehrenamtliche Tätigkeit ausüben.“ Bullinger pflichtete bei, dass das starre Verbot mit Blick auf das Leiden des Tiers und auf die Gefahr von unkontrollierten Querschlägern fragwürdig sei, solange es noch nicht für Kaliber brauchbare Alternativen zur Bleimunition auf dem Markt gebe.

Verordnung verschärft Rechtslage

Auch wiesen Balmert und Steffen darauf hin, dass der Minister für Ländlichen Raum im Nachgang zur Änderung des Jagdgesetzes dessen Regelungen im Wege einer Verordnung und eines zusätzlichen Erlasses vom Juni weiter verschärft habe. Dr. Friedrich Bullinger sieht darin sogar „eine geplante und stufenweise umgesetzte Entmündigung der sachkundigen Jägerschaft.“ Durch die zahlreichen Ermächtigungsregelungen im Gesetz könne der Minister für den ländlichen Raum Jagdpolitik künftig im Wege von Rechtsverordnungen am Parlament vorbei betreiben. Mit Blick auf die Jäger ziehe sich das grün-rote Credo durch das Gesetz: ‚Verbieten, bevormunden, vorschreiben, gängeln.‘ Als „völlig verfehlt und rechtsunsicher“ bezeichnete der FDP-Abgeordnete zudem die Wildschadensregelungen im neuen Gesetz.

Man war sich einig, dass ein reger Austausch zwischen Politik und Jägern dauerhaft gepflegt werden muss. Florian Kußmann und Birgit Sandner-Schmitt betonten abschließend: „Nur so kann gute Expertise in die Landespolitik getragen werden und vernünftige Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden.“ Der FDP-Abgeordnete Dr. Friedrich Bullinger dankte schließlich den Jägern für ihren nimmermüden Einsatz für den Natur- und Umweltschutz und brachte seine Wertschätzung für diese meist ehrenamtliche Tätigkeiten zum Ausdruck.

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