FDP Stadträte fordern konkrete Maßnahmen, um Stickoxide zu senken und Fahrverbote zu vermeiden

Dr. Birgit Reinemund

Mannheim steht auf der Liste der Städte, die die Deutsche Umwelt-Hilfe (DUH) notfalls verklagen will wegen anhaltender Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte. Die FDP-Stadträte fragen erneut wie bereits im Oktober 2016: „Gibt es eigentlich verlässliche Erkenntnisse, welchen Anteil private PKWs tatsächlich an der Stickstoffdioxid-Belastung haben und welchen Anteil stadteigene Busse und LKWs oder Ölheizungen und Industrie?“. Neben technologischem Fortschritt zum Beispiel beim Einsatz induktiver Ladetechnologie für E-Busse und E-LKWs wie sie in Mannheim als Pilotprojekte getestet wird sehen die Liberalen vor allem die Notwendigkeit, die Innenstadt weiter von Durchgangsverkehr zu entlasten. “Gut, dass die Stadt auf Verkehrslenkung und –beruhigung setzt. Doch wenn kleinteilige, lokale Maßnahmen hier nicht ausreichend greifen, muss nach dem Bau der Südtangente jetzt die Westtangente angegangen werden. Die FDP in Mannheim fordert diese bereits seit über einem Jahrzehnt, um insbesondere Innenstadt und Jungbusch zu entlasten von Lärm, Feinstaub und Stickoxiden. Vor allem der LKW-Durchgangsverkehr muss raus aus der Innenstadt. Begrünte Verkehrsinseln alleine helfen da wenig,“ stellt Stadträtin Birgit Reinemund klar. „Wir sind gespannt auf die konkreten Antworten der Verwaltung auf unsere Anfrage“.

Hier der Link zur Anfrage:

2017_08_28_Anfrage_Fahrverbote_vermeiden

Und hier unser Statement zur blauen Plakette aus 2016:

FDP Stadträte warnen vor ökonomischem Schaden und zweifelhafter ökologischer Wirksamkeit

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